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Solarfonds / Solarenergiefonds

Solarfonds stehen für innovative Ideen, die Umweltschutz und Rendite gleichermaßen. Erneuerbare Energien und ethische Ansätze machen es leichter, Anleger für eine Geldanlage zu gewinnen. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, welches risikobehaftete Geschäft sich dahinter verbirgt.

Kanzlei Mutschke

Der Markt im Bereich der geschlossenen Solarenergiefonds

Das gute Gefühl neben der Rendite und einem möglichen Steuerspareffekt noch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, klingt zweifelfrei gut. Erneuerbare Energien boomen und damit auch ökologische Geldanlagen. Nach dem Wunsch der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 gut 40 Prozent des Strombedarfs in Deutschland aus grünem Strom bedient werden. Bereits in 2011 investierten geschlossene Fonds mit einem Volumen von 1.620,3 Mio. Euro in Erneuerbare Energien. Mit 66,5 % entfiel dabei der Großteil auf Solarenergie, Tendenz steigend. In ethische Projekte Geld zu investieren und dabei noch Rendite zu erzielen, scheint daher genau das Richtige zu sein.

Kanzlei Mutschke

Die Hintergründe bei Solarenergiefonds

Rendite soll bei Solarfonds über die Gewinnen aus Stromerzeugung erwirtschaftet werden. Der Fonds, meistens eine GmbH & Co. KG an der sich der Anleger als Kommanditist beteiligt, investiert in Photovoltaik-Anlagen. Diese Anlagen werden entweder auf Freiflächen am Boden (sogenannte Solarfreiflächenparks) oder auf Dächern (sogenannte Solardachflächenanlage) installiert.

Neben der Lage der Photovoltaik-Anlagen unterscheiden sich die Anlagekonzepte bei Solarfonds vor allem dadurch, ob der Fonds die Anlagen selbst betreibt oder durch eine Projektgesellschaft. Zudem investieren einige Fonds in bereits erbaute Parks, andere in solche, die noch errichtet werden. Ähnlich wie bei anderen Fonds gibt es hier auch die Möglichkeit, den Fonds als „Blind-Pool“ zu konzipieren, das heißt es steht bei Zeichnung noch nicht fest, in welche Anlagen konkret investiert werden soll, sondern nur die Strategie ist festgelegt. Mitbestimmungs- und Kontrollrechte der Gesellschafter sind dabei sehr begrenzt.

Die Risiken von Solarenergiefonds

Die Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien steckt noch in vielen Punkten in den Kinderschuhen, so dass sich daraus Risiken ergeben. Zur Verdeutlichung der spezifischen Risiken der Solarfonds sehen hier einige aufgezählt:

  • Risiko der Insolvenz der Vertragspartner, insbesondere beim Bau der Photovoltaik-Anlage
  • Zum Bau erforderliche Rohstoffe sind nicht verfügbar
  • Probleme mit behördlichen Genehmigungen, insbesondere im Ausland
  • unattraktiver Standort
  • technische Probleme
  • hohe Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturkosten
  • Niedrigere Einspeisevergütungen infolge von Defekten
  • Absinken der Marktpreise für die Einspeisung
  • Wegfall von Subventionen
  • sonnenarme Jahre
  • Verschleiß der Solarmodule
  • Währungsrisiko bei außereuropäischen Anlagen
  • politische oder gesetzliche Veränderungen in dem Land, in dem sich die  Photovoltaik-Anlage befindet

Die genannten Risiken sind nicht abschließend. Die Liste lässt – je nach konkretem Fonds – selbstverständlich noch erweitern. Alle Risiken darzustellen, würde hier den Rahmen sprengen und den Besonderheiten der einzelnen Konzepte der Solarfonds nicht gerecht werden.

Ihre Möglichkeiten

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