Content Creator & Werbekennzeichnungen
Werbekennzeichnung auf Social Media: Warum hier das größte Abmahnrisiko liegt
Viele Creator gehen davon aus, dass Werbung nur dann vorliegt, wenn Geld fließt.
Das ist rechtlich zu kurz gedacht.
Entscheidend ist nicht die Bezahlung, sondern der werbliche Zweck Deines Inhalts.
Ein Beitrag kann bereits als Werbung gelten, wenn:
- Du ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen hervorhebst
- ein wirtschaftlicher Zusammenhang besteht
- Du Vorteile erhältst (z. B. Produkte, Rabatte, Provisionen)
Auch ohne direkte Gegenleistung kann Werbung vorliegen, etwa wenn Du gezielt Produkte präsentierst oder verlinkst.
Typische Fragen, die sich hier stellen:
- Ab wann muss ich Werbung kennzeichnen?
- Muss ich auch ohne Bezahlung kennzeichnen?
- Wann wird ein gesamtes Video als Werbung eingestuft?
Die Antwort hängt immer vom konkreten Einzelfall ab – und genau hier passieren die meisten Fehler.
Dein direkter Kontakt zu uns:
05206 / 70 72 90
Kennzeichnung richtig umsetzen: #Werbung, #Anzeige und typische Fehler
Ist ein Beitrag als Werbung einzuordnen, muss die Kennzeichnung klar und eindeutig erfolgen.
Zulässig sind insbesondere Begriffe wie:
- Werbung
- Anzeige
Problematisch sind hingegen:
- versteckte Hinweise
- englische Begriffe ohne klare Verständlichkeit
- uneindeutige Formulierungen
Auch die Platzierung ist entscheidend:
Die Kennzeichnung muss sofort erkennbar sein – nicht erst am Ende eines Textes oder zwischen vielen Hashtags.
Besonders relevant:
- Werbung in Storys muss unmittelbar zu Beginn erkennbar sein
- Hashtags am Ende reichen häufig nicht aus
- „Unbezahlte Werbung“ ist rechtlich oft nicht ausreichend oder sogar irreführend
Die häufigsten Fehler entstehen nicht aus böser Absicht, sondern aus falschen Annahmen darüber, was „schon reicht“.
Typische Praxisfälle: PR-Geschenke, Rabattcodes und Affiliate-Links
Gerade im Alltag von Creatorn gibt es viele Konstellationen, die rechtlich als Werbung eingeordnet werden können.
Dazu gehören insbesondere:
PR-Geschenke:
Auch kostenlose Produkte können eine Kennzeichnungspflicht auslösen, wenn ein Zusammenhang zur Darstellung besteht.
Rabattcodes:
Wer Codes teilt, verfolgt regelmäßig einen werblichen Zweck – insbesondere bei Kooperationen oder Provisionen.
Affiliate-Links:
Hier liegt nahezu immer eine Kennzeichnungspflicht vor, da eine wirtschaftliche Beteiligung besteht.
Barter-Deals:
Produkte gegen Inhalte sind rechtlich wie bezahlte Werbung zu behandeln.
Selbstgekaufte Produkte:
Hier kommt es auf die Darstellung an. Eine rein private Empfehlung kann zulässig sein – eine werbliche Inszenierung kann jedoch zur Kennzeichnungspflicht führen.
Wichtig ist:
Die Einordnung erfolgt nicht nach Deinem Gefühl, sondern nach der objektiven Wirkung auf den Zuschauer.
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Fehlende Kennzeichnung: Warum es schnell teuer werden kann
Fehlende oder falsche Werbekennzeichnung ist kein Bagatelldelikt.
Mögliche Folgen sind:
- Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbände
- Unterlassungsansprüche
- Kosten für anwaltliche Verfahren
Gerade im Influencer-Bereich wird dieses Thema aktiv verfolgt.
Das Risiko steigt insbesondere:
- bei wachsender Reichweite
- bei Kooperationen mit Unternehmen
- bei wiederholten Verstößen
Ein häufiger Irrtum:
„Das macht doch jeder so.“
In der Praxis zeigt sich:
Gerade solche Fälle werden gezielt überprüft und verfolgt.
Warum du bei uns richtig bist: Rechtssicherheit für Creator in der Praxis
Die Werbekennzeichnung ist eines der häufigsten rechtlichen Probleme im Social-Media-Bereich.
Wir arbeiten seit Jahren mit Content Creatorn und sehen täglich, wo Unsicherheiten bestehen und wo es tatsächlich zu Abmahnungen kommt.
Unsere Stärke liegt darin, rechtliche Anforderungen so aufzubereiten, dass sie im Alltag umsetzbar sind.
Was wir konkret für Dich tun
- Prüfung Deiner Inhalte auf Kennzeichnungspflichten
- Einschätzung konkreter Posts, Storys und Kooperationen
- Unterstützung bei der rechtssicheren Gestaltung von Werbung
- Beratung zu Affiliate, Barter-Deals und Kooperationen
- Unterstützung bei Abmahnungen und Konflikten
Du bekommst:
Klare Aussagen statt Unsicherheit & konkrete Lösungen statt allgemeiner Hinweise
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Werbung und entsprechende Kennzeichnungspflichten auf Social Media ist rechtlich komplex. Wir geben Dir die Klarheit, die Du brauchst, um Abmahnrisiken zu vermeiden.
Du kannst ganz einfach und völlig unverbindlich mit uns Kontakt aufnehmen. Bitte fülle dafür das nachfolgende Formular aus und wir werden uns kurzfristig mit Dir in Verbindung setzen. Alternativ kannst Du uns auch telefonisch kontaktieren oder eine E-Mail schreiben.