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Coronavirus – FAQ für Arbeitgeber

Dürfen Arbeitnehmer als Vorsorgemaßnahme gegen den Coronavirus eigenmächtig vom Arbeitsplatz fern und zuhause bleiben?

Arbeitgeber haben gegenüber ihren Arbeitnehmern Fürsorgepflichten, zu denen es auch gehört, Arbeitnehmer am Arbeitsplatz vor Gesundheitsgefahren zu schützen. Im Extremfall kann dies – etwa wenn der Virus im Betrieb bereits grassiert – dazu führen, dem betroffenen Standort zeitweise zu schließen und die Arbeitnehmer nachhause zu schicken.

Die Entscheidung darüber trifft also der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer und nicht etwa der Arbeitnehmer für sich selbst. Eine solche „Eigenquarantäne“ auf eigene Faust ist daher arbeitsvertraglich nicht zulässig. Dazu müsste der Arbeitnehmer schon tatsächlich am Virus erkrankt sein, um dann wegen Krankheit arbeitsunfähig zu sein.

Allein ein abstraktes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus bzw. die persönliche Befürchtung einer Ansteckung reicht nicht. In diesem Fall ist der Arbeitnehmer nicht unverschuldet verhindert und muss arbeiten. Bleibt der Arbeitnehmer dennoch einfach zuhause, verstößt er gegen seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen. Dann riskiert er eine Abmahnung und im schlimmsten Fall sogar eine Kündigung.

Wie können wir Ihnen helfen?

Der Coronavirus tangiert alle Bereiche des Wirtschaftslebens vom kleinen Ein-Mann-Betrieb bis hin zum Großkonzern. Wir beraten Arbeitgeber in dieser schweren Zeit in allen Bereichen des Arbeits- und Wirtschaftsrechts.

Kontaktieren Sie uns! Gemeinsam finden wir einen Weg auch für Ihr Unternehmen.

Nicole Mutschke Anwalt Kanzlei

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